Hallo. Ich heiße Patrick, bin 1976 auf der Erde gelandet und mit PCs, Musik und den Medien der 80er und 90er aufgewachsen. Ich fotografiere, mache Videos, performe und produziere Musik und habe schon sehr früh angefangen, eigene Programme zu schreiben – damals mit acht Jahren in GW-BASIC, dann QBasic und QuickBASIC. Ich sehe mich als Generalist mit tiefer Expertise in ausgewählten Bereichen.

Katze

Damals

Ich habe in Visual Basic, C/C++ und Java entwickelt, Oracle überlebt und bin an Magento verzweifelt. Außerdem hatte ich viel Zeit in BioWares Aurora Toolset (Neverwinter Nights, 2002) versenkt und eine Engine dafür programmiert (Gigaschatten), die u.a. Persistent Multiplayer Worlds und spielergeführte Ökonomie ermöglichte.

Weil NWScript sehr simpel, aber funktional war, habe ich viel über Softwarearchitektur gelernt. Und da wir einen dedizierten 24h-Server betrieben, auch über Server/­Client-Anwendungen, asynchrone Events und Sicherheit/­Menschen. Für die Combat-AI nutzte ich Machine Learning mit einem neuronalen Layer, dessen Daten ich als Bytes an einer Stringposition hinterlegte, weil NWScript keine Arrays kannte. Bei einem so komplexen System wie Dungeons & Dragons war das die effizienteste Möglichkeit, Gegner lernen zu lassen, welche Angriffe bei welchem Typ Spieler funktionieren und welche nicht.

Zu meinen frühen Projekten gehörten auch diverse andere Systeme, z.B. eine Plausibilitäts-Überwachung für Messdaten einer Stahlindustrie-Anlage mit Visualisierung, eine B2B-Handelsplattform, eine Bonusmeilen-Plattform, eine als funktionierende SEO-Bombe angelegte Angebotsplattform für Luxusimmobilien …

Heute

Momentan nutze ich hauptsächlich PHP, JS, SQL und native Webtechnologien (HTML5/­CSS/­SVG) und fokussiere mich auf Web-Apps, Design und SEO im Sinne schneller und sauber strukturierter Ausgabe, was auch hinsichtlich KI und Barrierefreiheit grundlegend ist. Da ich mit PWNC über ein eigenes Framework (und mehr) verfüge, ist Laravel für mich nicht relevant. Und auch wenn Node.js und Python momentan aus bestimmten Gründen "trendy" sind, basieren 70–80% der aktiven Webanwendungen auch in 2026 faktisch auf PHP.

Außerdem bin ich ein begeisterter KI-Nutzer. Nun, da ich meine Plattform über ein MCP/HATEOAS-Konzept in ein Multiagentensystem verwandelt habe, kann ich die Möglichkeiten und Einschränkungen einschätzen – wobei beides ständig im Wandel ist. Zwar musste ich die Angewohnheit aufgeben, zu schlafen, dafür eröffnen sich täglich neue Anwendungen. Ich sehe KI pragmatisch als „Intelligenz aus dem Kabel“, analog zu Wasser oder Strom. Indem man die Richtung vorgibt, den Fluss kontrolliert und das Ergebnis prüft, macht man es effizient nutzbar – wobei sich dafür ebenfalls KI einsetzen lässt. Eine andere pragmatische Sichtweise auf KI ist die Universalschnittstelle, die mit geringem Aufwand jedes System miteinander verbinden kann.

PWNC Logo

PWNC Web Platform

Seit den 2000ern entwickle ich meine eigene Web-Plattform „PWNC“, die mir als Runtime und Entwicklungsumgebung bei der Umsetzung von Webprojekten dient. Die gesamte Software, von der Template-Engine bis zur Slider-Komponente, wurde von Grund auf geschrieben – exakt aufeinander abgestimmt und ist deshalb umso effizienter, ohne überflüssige Abstraktionsebenen oder Workarounds. Das heißt aber nicht, dass PWNC keine 3rd-Party-Lösungen integrieren kann. Die Architektur ist offen und frei von „Magie“.

Eine modernisierte PWA-fähige Version stelle ich über GitHub für jeden kostenfrei zur Verfügung. Ich hoffe, dass es anderen Entwicklern nutzt, die auch gerne nativ coden, aber nicht so verrückt sind, eine eigene, abhängigkeitsfreie Plattform zu bauen. Ich habe mir sogar die Mühe gemacht, die UI für Touchscreens zu optimieren und dafür ein eigenes Eventsystem geschaffen, das nicht nur Reflow-freie Effekte ermöglicht, sondern auch die historischen Inkonsistenzen der Browser glatt zieht. Die nahe Zukunft von PWNC sehe ich aber als Web-Endpunkt, Gedächtnis und Kommunikationsknoten für KI-Multiagentensysteme.

Bis auf ein paar Einschränkungen, die 99,99 % der User eh nicht betreffen, deckt sich meine Lizenz mit üblichen Open-Source-Modellen. Ich schließe aus, dass jemand meine Arbeit unmittelbar ausbeuten kann, aber erlaube die Nutzung und Anpassung der Software ausdrücklich für kommerzielle Projekte in individuellem Rahmen. Dafür fixe ich Bugs, baue das System weiter aus und stelle regelmäßige Updates bereit. Sollte ich vom Bus überfahren werden, wird PWNC automatisch Open Source (MIT-Lizenz).

Ich habe jetzt einen persönlichen Blog, in dem ich darüber schreibe.

Sonstiges

Als Entwickler versinke ich nicht selten 24 Stunden und länger im Coding-Hyperfokus, doch ich schätze den Kontakt mit Kunden und Partnern sehr und führe auch kreative Projekte durch, z.B. Musikvideos, Fotoshootings, Konzerte und Track-Releases. Hier ist mein erstes eigenes Musikvideo, das zählt.

Und ich habe eine schwarze (=^.^=)
Ich glaube, wir sind verheiratet.
Cleo
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