Damals
Ich habe in Visual Basic, C/C++ und Java entwickelt, Oracle überlebt und bin an Magento verzweifelt. Für Neverwinter Nights habe ich eine Engine geschrieben, mit persistenten Multiplayer-Welten, spielergeführter Ökonomie und einer Gegner-KI, die per Machine Learning aus Kämpfen lernte.
Dazu kamen Systeme wie eine Messdaten-Überwachung für die Stahlindustrie, eine B2B-Handelsplattform und eine Angebotsplattform für Luxusimmobilien …
Heute
KI begeistert und fasziniert mich. Seit ich PWNC zu einem Multiagentensystem ausgebaut habe, kann ich relativ gut einschätzen, wie sich Modelle einsetzen lassen und wo ihre sich rasant verschiebenden Grenzen liegen.
Das Schlafen musste ich mir dafür abgewöhnen.
Ich sehe KI pragmatisch als „Intelligenz aus dem Kabel“, wie Wasser oder Strom: Wer die Richtung vorgibt, den Fluss kontrolliert und das Ergebnis prüft, macht sie nutzbar.
Ich wünschte mir allerdings, sie würde sich langsamer entwickeln, um uns Zeit zu geben, sie besser kennen zu lernen und mit den Folgen umzugehen.
PWNC
Seit den 2000ern entwickle ich meine eigene Web-Plattform „PWNC“. Sie ist die Grundlage meiner Webprojekte und inzwischen auch Arbeitsumgebung, Gedächtnis und Kommunikationsknoten für KI-Agenten.
Eine Version stelle ich über GitHub kostenfrei zur Verfügung. Die Einzelheiten regelt meine Lizenz. Sollte ich vom Bus überfahren werden, wird PWNC automatisch Open Source.
Darüber schreibe ich auch in meinem Blog.
Sonstiges
Als Entwickler versinke ich nicht selten 24 Stunden und länger im Coding-Hyperfokus. Gleichzeitig schätze ich den Kontakt mit Kunden und Partnern sehr und führe auch kreative Projekte durch – zum Beispiel Musikvideos, Fotoshootings, Konzerte und Track-Releases.